Praktikum Nachrichtentechnik

  • Typ: Praktikum (P)
  • Lehrstuhl: Fakultät f. Elektrotechnik und Informati
  • Semester: SS 2014
  • Zeit: Mittwoch, 14:00-18:00, wöchentlich
  • Dozent: Prof.Dr. Friedrich Jondral

    Ralph Tanbourgi
  • SWS: 4
  • ECTS: 6
  • LVNr.: 23517
  • Hinweis:

    Voraussetzungen:
    Kernfächer Signale und Systeme, Nachrichtentechnik I

    Anmeldung:
    Ab dem 10.03.2014 und erfolgt persönlich bei Noha El Gemayel (Zimmer 202)  durch Abgabe eines                                      
    blauen Scheins für Diplom- und Masterstudierenden (abzuholen im MPA/HPA-Sekretariat), bzw. eines weißen Scheins für Bachelorstudierende (abzuholen im BPA-Sekretariat).

    Begrenzte Teilnehmerzahl:
    Es stehen 14 Praktikumsplätze zur Verfügung. Die Plätze werden vergeben nach Reihenfolge der Anmeldung (first come, first serve). Sollten zu viele Anmeldungen eingehen, kommen alle nachfolgenden Anmeldungen auf eine Warteliste.

    Unterlagen:
    Skriptum, wird vor dem Praktikum ausgegeben
    Unit-Tests-Dateien für Matlab

    Ansprechpartner: Noha El Gemayel

Vortragsspracheunbekannt

Praktikum Nachrichtentechnik


Informationen zum Sommersemester 2014

Inhalt: Praktikum Nachrichtentechnik

Das Praktikum wird an Linux-Workstations durchgeführt. Grundlage des Praktikums ist das Simulationstool Matlab der Firma MathWorks. Jeder Versuch besteht aus einer Reihe von Simulationen, die erstellt oder parametrisiert werden müssen. Die Aufgabe der Praktikumsteilnehmer besteht außerdem darin, die Simulationsergebnisse zu verstehen und zu interpretieren.
Der Stoff des Praktikums setzt auf den Vorlesungen SuS und NÜ auf und vertieft deren Inhalte. Das Ziel des Praktikums ist es, den Teilnehmern die wesentlichen Grundlagen zu Nachrichtensystemen zu vermitteln und sie in die Bedienung eines modernen Simulationstools einzuführen.


Gliederung des Praktikums:

  1. Einführung (16.04.2014):
    Bedienung des Rechners und des Simulationsprogrammes Matlab

  2. Die DFT (23.04.2014):
    Einführung, Definition und Eigenschaften der DFT, FFT

  3. Das Abtasttheorem (30.04.2014):
    Fehler bei der Abtastung, Abtastratenumsetzung, Bandpassunterabtastung, Interpretation der DFT

  4. FIR-Multiratenfilter (07.05.2014):
    FIR-Filter, FIR-Filter im Frequenzbereich, Linearphasige FIR-Filter, Entwurf linearphasiger FIR-Filter durch Fourierapproximation, FIR-Multiratenfilter

  5. Stochastische Signale (14.05.2014):
    Eigenschaften zeitdiskreter stochastischer Prozesse, praktische Ermittlung der Eigenschaften ergodischer zeitdiskreter stochastischer Prozesse, Erzeugung von Zufallszahlen, Beispiele für stochastische Signale

  6. Codierung (21.05.2014):
    Einführung in Quellencodierung, Kryptographie und CRC-Prüfploynome

  7. Kanalcodierung (28.05.2014):
    Blockcodierung, Grundbegriffe der Codierung, lineare Blockcodes, zyklische Blockcodes, Faltungscodes

  8. Digitale Modulationsverfahren (04.06.2014):
    ASK, PSK, DPSK, QAM, Impulsformung, Augendiagramm, Störung durch AWGN, Entscheider

  9. Code Division Multiple Access (CDMA) (18.06.2014):
    Spektrum, Korrelationseigenschaften, Störresistenz, RAKE-Empfänger

  10. Orthogonal Frequency Division Multiplex (OFDM) (25.06.2014):
    Mehrträgerübertragung mittels IFFT, OFDM-Strecke mit AWGN-Kanal, Peak Power Problem, OFDM Strecke mit Mehrwegekanal

  11. Software Defined Radio und Simulink (02.07.2014):
    Einführung in die Zeit-, Phasen- und Frequenzsynchronisation. Modell-basierte Wellenformentwicklung mit Simulink und dem Universal Software Radio Peripheral (USRP)

Nachholtermin: 09.07.2014
Prüfung: 16.07.2014